„Wer über das Rhizom – das dynamisch pulsierende Wurzel-Denkgeflecht ohne Hauptader – systematisch und strukturiert schreiben will, steckt schon in der Falle traditioneller Logik. Die geordnete Darstellungsform zwingt zum Baum, zur Hierarchie, zur Klassifikation, zum Entweder-Oder, zur „0 -1 – Entscheidung“. Sie verfehlt ihren schwer fassbaren „Gegenstand“, verbirgt mehr als sie enthüllt.“ Als Reaktion auf den „Journalismus 2.0“ Blog von Jakob Augstein hat Freitag-Blogger Bildungswirt tief in die Kiste gegriffen und Deleuze, Guattari und den Poststrukturalismus beim Schopfe gepackt.

Gesellschaftstheoretische Wurzeln einer emanzipativen Pädagogik (2)
Worauf gründet eine kritisch-emanzipative Erziehungswissenschaft ihren Emanzipationsbegriff? Im Wesentlichen im Rückgriff auf eine 2000-jährige Befreiungs- und Widerstandsgeschichte